Erfahren Sie, wie die digitalisierte Bemusterung über die Plattform material.one Ihren Prozess vereinfacht.


Der Bemusterungsprozess

Die Bemusterung mit material.one findet in 6 Schritten statt, die an vielen Stellen durch automatisierte Prozesse unterstützt werden.

1. Bereitstellen der 3D Daten und Materialanforderungen

Das Importieren der 3D Daten (JT-Format) erfolgt automatisch aus dem OEM System. Vorhandene Bauteil- und Werkstoffdaten sowie die Anforderungen (Prüfnormen) können von material.one aus der Datei ausgelesen werden.

2. Prüfplanung und Sammeln der Materialinformationen

Prüfung planen

Prüfnormen, die aus der JT-Datei ausgelesen wurden, werden automatisiert der Prüfplanung des entsprechenden Einzelbauteils hinzugefügt. Sollte eine Norm noch nicht vollständig konfiguriert sein, muss der Benutzer die Konfiguration vervollständigen. Der Benutzer kann auch jederzeit manuell Normen hinzufügen.

Nachdem alle notwendigen Normen hinzugefügt wurden, kann der Prüfumfang bearbeitet werden. Sollten für den Bemusterungsvorgang eines Bauteils gewisse Prüfmethoden oder Vorbelastungen einer Norm nicht relevant sein, können diese deaktiviert werden.

Materialinformationen erfassen

Materialinformationen sowie alle weiteren Daten, die für die Bemusterung relevant sind, werden durch Formulare im Informationsbereich der Komponente erfasst. Formulare werden automatisch hinzugefügt, wenn eine Norm dies erfordert. Außerdem können Benutzer Formulare manuell hinzufügen.

Delegieren

Als Lieferant können Sie Bauteile, die Sie einkaufen an den entsprechenden Zulieferer delegieren. Dadurch wird die Prüfplanung und -durchführung sowie das Erfassen der Informationen von Ihrem Zulieferer ausgeführt. Sie erhalten die Daten im Anschluss über die Plattform.

3. Prüfungsdurchführung

Um Prüfergebnisse zu erzeugen, kann ein Benutzer entweder über die Plattform ein Labor beauftragen oder Prüfergebnisse erfassen, die aus bereits existierenden Prüfberichten vorhandenen sind. Eine Norm kann in mehrere Prüfaufträge geteilt und auch mehrfach beauftragt werden.

4. Durchsicht der Prüfergebnisse und Übertragung an den Auftraggeber

Sobald Prüfergebnisse verfügbar sind, können diese ausgewertet werden. Dabei hilft der automatische Abgleich mit den Sollwerten, der die Werte nach dem Ampelsystem markiert. Bei Unstimmigkeiten in den Prüfergebnissen aus einer Laborbeauftragung können diese auch abgelehnt werden.

Nachdem alle Prüfergebnisse gesichtet wurden, kann der Benutzer markieren, welche Prüfergebnisse an den Auftraggeber übermittelt werden sollen.

5. Daten werden gegen Vorgaben geprüft und automatisch vorbewertet

Für die Auswertung erhält der OEM alle vorbewerteten Prüfergebnisse und Materialinformationen von seinem Lieferanten. Die Entscheidung über die Freigabe des Bauteils erfolgt direkt auf der Plattform. Erfolgt eine Freigabe, dann ist der Bemusterungsvorgang abgeschlossen. Andernfalls kann der OEM den Lieferanten zu Nachbesserungen auffordern.

6. Archivierung der Bemusterungsdaten

Über eine Schnittstelle transferiert material.one die digitalen Bemusterungsdaten in das System des Auftraggebers.

Alle Benutzer haben zusätzlich die Möglichkeit sich einen Bemusterungsbericht als PDF zu exportieren.